Die 10 wichtigsten Gartenarbeiten im Frühjahr

Phänologischer Vorfrühling im heimischen Garten

Narzissenbild
Ein schöner und bekannter Frühblüher, die Narzisse.

Phänologie ist die Lehre des Einflusses von Klima sowie Witterung auf die jahreszeitliche Entwicklung von Pflanzen und auch Tieren. Sie befasst sich mit dem Jahresverlauf und hat, im Gegensatz zu den ansonsten bekannten vier, in Mitteleuropa insgesamt zehn Jahreszeiten. Das phänologische Jahr beginnt im Februar mit dem Vorfrühling. Sowohl für den Bauern auf seinem Acker als auch für den heimischen Gartenfreund beginnt im Februar ein neuer Jahresrhythmus, der im Dezember mit dem Winter endet. Für den Hobbygärtner gibt es im Monat Februar viel zu tun. In diesen Tagen und Wochen legt er den Grundstein dafür, dass sein Garten in den folgenden Monaten und Jahreszeiten buchstäblich blüht und gedeiht.

Unbeständiges Wetter verhindert regelmäßige Gartenarbeit

In diesen kalendarischen Winterwochen ist das Wetter recht unbeständig. Die Tage und Nächte werden vielfach von Frost, Regen, Schnee und einer insgesamt nasskalten Witterung beherrscht. Der Gärtner hat seine Gartenfläche in Nutz- und Ziergarten, in Obst- und Gemüsegarten sowie in Sträucher aufgeteilt. Dazwischen sind Gartenwege angelegt, um ungehindert zu jedem einzelnen Beet, Strauch oder Baum gelangen zu können.

Kiesweg anlegenSobald der Erdboden frostfrei ist, wird mit dem Ausbessern bestehender sowie mit dem Anlegen neuer Gartenwege begonnen.

Zu den Routinearbeiten gehört das ständige Befreien der Sträucher von Neuschnee. Sträucher, die am diesjährigen Holz blühen, werden ausgelichtet und durch Zuschnitte verjüngt. Sommerblühende Sträucher werden zurückgeschnitten. Das gilt ebenfalls für diejenigen immergrünen Sträucher, die in den vergangenen Wochen überwintert haben. Abgestorbene Pflanzenteile werden bis zum gesunden Holz hin zurückgeschnitten.

In der zweiten Monatshälfte Februar kann mit dem Kompost umsetzen begonnen werden. Damit der Kompost wieder zu leben beginnt, benötigt er Sauerstoff. Der wird dadurch zugeführt, dass das Kompostmaterial umgeschichtet wird. Die Nässe der vergangenen Wochen hat den Kompost luftarm werden lassen. Durch das Umschichten beginnen die Kleinstlebewesen sowie Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze sich buchstäblich zu regen. Mit dem frischen Kompost lassen sich schon Beete neu herrichten, die für eine erste Saat benötigt werden.

Der Februar sollte auch genutzt werden, um Bäume und Sträucher zu pflanzen. Beim Einpflanzen der ausgewählten Gehölze muss auf den notwendigen Abstand geachtet werden, den sie einige Jahre später dringend benötigen.

Von den schon vorhandenen Obstbäumen werden in diesen Tagen die alten und eingetrockneten Früchte entfernt. Geschieht das nicht, dann können sich Krankheitserreger darin einnisten.

Im Ziergarten werden überwinternde Geranien zurückgeschnitten und umgetopft. Die Rosen

Ein gut zurückgeschnittenen Rose treibt zur neuen Saison kräftig aus.
Ein gut zurückgeschnittenen Rose treibt zur neuen Saison kräftig aus.

sollten direkt an den ersten sonnigen und frostfreien Tagen des Monats zurückgeschnitten werden.

Ganz allgemein gehört auch der Kauf von Saatgut für die bevorstehende Gartensaison zu denjenigen Arbeiten, die sich gut im Februar erledigen lassen.

Im Nutzgarten können bis zum Monatsende schon die ersten Pflanzen gesät werden. Zu ihnen gehören frühe Karottensorten, dicke Bohnen sowie Puffbohnen, Zwiebeln, Kohlrabi, Kopfsalat, Pflücksalat oder Radieschen.

Früher Start im Februar macht sich im März positiv bemerkbar

Dem Hobbygärtner ist bewusst, dass er bis zum Beginn des phänologischen Vollfrühlings in den Monaten März und April seinen Garten, wie es heißt, wieder auf Vordermann gebracht haben muss. Er hofft darauf, dass Temperatur und Witterung so bald wie möglch die ersten Gartenarbeiten möglich machen. Je mehr er in diesen Tagen und Wochen schafft, umso einfacher und entspannter verlaufen die Wochen um das Osterfest herum. Schneiden, Kompostieren, Düngen und Säen gehören zu den vordringlichen Arbeiten.

Schon ein kleines Anzuchthaus reicht aus, damit Sie zeitnah mit der Zucht von Gemüse und Kräutern beginnen können. Um so früher können Sie ernten.
Schon ein kleines Anzuchthaus reicht aus, damit Sie zeitnah mit der Zucht von Gemüse und Kräutern beginnen können. Um so früher können Sie ernten.

Wer ein beheiztes Gewächshaus unterhält, der kann ab der zweiten Monatshälfte mit der Aussaat von Kräutern und Gemüse beginnen.

Sofern vorhanden, sollte auch der Gartenteich gewartet werden. Eine Sauerstoffzufuhr für die darin lebenden Pflanzen und Tiere muss gesichert sein; die Bildung einer Eisdecke wird durch eine leistungsfähige Pumpe verhindert. Der permanente Wasserschwall sorgt für kleine Eiskristalle, ohne dass sich eine Eisfläche bilden kann.

Nach den vergangenen Monaten des Ruhens und Wartens geht es dem Hobbygärtner ebenso wie dem Landwirt: Der eine sehnt sich nach seiner Scholle, der andere nach den Beeten hinter seinem Eigenheim.

Die wichtigsten Gartenarbeiten im Herbst

Wenn die kühlen Monate nahen, wird so mancher Gärtner viel Zeit im Garten verbringen. Schließlich müssen einige Arbeiten erledigt werden, damit Pflanzen und Gartenmöbel gut durch den Winter kommen.

Hecken und Rasen in Form bringen

Heckenpflanzen schneiden
Hecken vor dem Winter noch kurz in Form bringen, legt die Basis für das Wachstum im kommenden Frühjahr.

Wer Hecken und größer Büsche in seinem Garten hat, sollte im Herbst noch einmal zur Heckenschere greifen und diese schneiden. Das ist besonders deshalb wichtig, weil überschüssiges Grün bei Nässe schnell fault. Auch Laub sollte aus diesem Grund von Büschen entfernt und entsorgt werden. Außerdem raubt es den Pflanzen das benötigte Licht und gefährdet so ein gesundes Wachstum. Zudem sehen gepflegte Hecken auch einfach besser aus.

Auch den Rasenmäher sollte man zwischen September und November noch einmal anwerfen. Ein gemähter Rasen wächst nach den Wintermonaten schneller wieder und ist ebenfalls ein schönerer Anblick. Laub und Unrat sollten auch entfernt werden, damit der Rasen sich nicht selbst kompostiert.

Pflanzenschnitt im Herbst

Sträucher und Büsche sollten im Herbst zurückgeschnitten werden, damit sie im Frühjahr wieder in ihrer voller Pracht erblühen können. Als Faustregel gilt, dass man sie auf ein Viertel ihrer ursprünglichen Größe kürzt. Da sich die ideale Länge jedoch von Strauch zu Strauch unterscheidet, sollte ein geschultes Auge vorher einen Blick darauf werfen. Wer hier zu viel abschneidet, kann im Frühjahr unter Umständen nur ein paar wenige Blüten bewundern.

Wie die meisten Pflanzen, müssen auch die Rosen im Herbst geschnitten werden, um zu verhindern, dass sie faulen. Je nach Wetterlage kann damit bis Ende November gewartet werden, dennoch sollte man regelmäßig einen Blick auf die Rosen werfen, um faulige Blüten und Blätter frühzeitig zu erkennen.

Zuletzt können auch die mehrjährigen Stauden im Herbst geschnitten werden. Das ist dann notwendig, wenn sich die Stengel Richtung Boden neigen oder gar schon verdorren. Der Griff zur Gartenschere ist dann wichtig, um die Stauden sicher durch die kühlen Monaten zu bringen.

Gartenmöbel und Geräte winterfest machen

Wenn die Tage kürzer werden, ist es Zeit, die Gartenmöbel winterfest zu machen. Je nachdem, aus welchen Materialien die Möbel sind, kann man sie entweder im Freien oder im Innenbereich lagern. Aluminium, Edelstahl und hochwertige Textilien können beispielsweise problemlos im Garten gelassen werden, während Holz und Möbel mit empfindlichen Stoffen an einem geschützten Platz überwintern sollten. Generell sollten folgende Dinge beachtet werden:

  • Möbel frostfrei lagern
  • Einen trockenen Lagerraum wählen
  • Möbel vor UV-Strahlung schützen
  • Den Lagerraum gut belüften

Wer nicht die Möglichkeit hat, die Gartenmöbel im Innern zu lagern, kann auch auf spezielle

Gartentruhe Auflagenbox
Gartenmöbel gehören zum Winter trocken gelagert. Auch wenn Sie aus rostfreien Material sind, wie Z.B. Edelstahl, bleiben Sie länger schön, wenn Sie im Winter geschützt sind.

Abdeckhauben zurückgreifen. Diese schützen die Möbel vor Frost und UV-Strahlung und erhöhen ihre Lebensdauer so erheblich. Natürlich sollten Auflagen aus Stoff stets im Warmen gelagert werden, da sie sonst schimmeln und unangenehm riechen. Auflagen, Decken und Kissen aus Stoff werden bestenfalls schon Ende September eingelagert, da morgendlicher Tau bereits zu Beginn des Herbstes auftritt.

Nicht nur die Möbel, sondern auch die Gartengeräte sollten im Herbst eingelagert werden. Das ist besonders wichtig, denn die Elektronik verträgt meist nur wenig Nässe. Vorher sollte man Rasenmäher, Heckenschneider und Co. jedoch säubern und bei Bedarf warten. Auch Wasserpumpen dürfen vor dem Winteranfang nicht vergessen werden. Sie sollten in jedem Fall entleert und bestenfalls ausgebaut werden, da sie bei länger anhaltendem Frost kaputt gehen können. Wer sich die Arbeit macht, spart sich im Frühjahr unter Umständen eine Menge Aufwand. Zuletzt müssen auch vorhandene Blumenkästen sorgfältig gereinigt und gelagert werden. Natürlich können sie auch neu bepflanzt und später weihnachtlich dekoriert werden.

Was es sonst noch zu beachten gilt

Hecken, Sträucher und Büsche sind zurückgeschnitten, der Rasen ist gemäht und vom Laub befreit und die Gartengeräte- und Möbel sind gereinigt und verstaut. Der Großteil der Arbeit ist also getan, doch ein paar Dinge sollten unbedingt noch erledigt werden. So kann man den Kompost bereits im Herbst umsetzen und unter Sträuchern verteilen, um im Frühjahr einen neuen Komposthaufen aufsetzen zu können. Zudem müssen Kübelpflanzen mit Jute oder Lochfolie eingewickelt werden, um sie vor der Kälte zu schützen. Gemüsebeete sollten außerdem gesäubert und von Wildwuchs befreit werden. Zu guter Letzt können Zwiebelpflanzen gesetzt werden, um im nächsten Frühjahr Tulpen und Narzissen im Garten bewundern zu können.

Wer die genannten Arbeiten erledigt hat, kann sich sicher sein, dass alle Pflanzen, Möbel und Geräte sicher durch den Winter kommen und hat im Frühjahr keine bösen Überraschungen zu befürchten.

Pampasgras schneiden

Wann ist die richtige Zeit für den Rückschnit von Pampasgras?

Das Pampasgras (Cortaderia selloana) erfreut sich in vielen Gärten einer wachsenden Beliebtheit. Das Ziergras aus den Weiten Patagoniens hat mit dem in Europa beheimateten Gras wenig gemein und wird nicht zur Anlage eines Rasens genutzt, sondern als buschig stehende Zierpflanze. Das ausgesprochen eindrucksvoll wirkende Gras kann auch in unseren Gärten mehrere Meter hoch werden, wenn ihm die für das Wachstum optimalen Bedingungen zur Verfügung gestellt werden. Damit das Pampasgras gut wächst, sind mehrere Faktoren von Bedeutung. Der Standort der Pflanze solle etwas vom Wind geschützt liegen und der Boden sollte eine gute Durchlässigkeit für Wasser besitzen, aber dennoch reich an Pflanzennährstoffen sein. Außerdem ist für eine ansehnliche Entwicklung des Pampasgrases der Rückschnitt der Pflanzen wichtig.

Das große Pampasgras mit seinen riesigen Halmen wird von vielen Gärtnern nicht zurückgeschnitten. Der Grund hierfür ist darin, dass die Schärfe der Pampasgrashalme von vielen gefürchtet wird. Alle Gräser, so auch das Pampasgras, lagern in den äußeren Bereichen der Zellen kleine Aggregate aus Siliziumoxid ein, einem extrem harten Material, aus dem auch die Schneiden scharfer Keramikmesser bestehen. Das macht die Halme scharf und schützt sie in gewissem Umfang vor Fressfeinden oder auch vor Gärtnern, die ihnen zu Leibe rücken. Beim Pampasgras wird die schneidende Wirkung der Halme noch durch eine Zahnung an den Rändern verstärkt, es sollte daher nie versucht werden, die Halme mit bloßen Händen herauszureißen oder zu kürzen, da Verletzungen ansonsten nicht ausbleiben.

Für den erforderlichen Rückschnitt ist es also unabdingbar, dass sich der Gärtner mit einer wirkungsvollen Schutzkleidung ausstattet und seine Hände mit stabilen Arbeitshandschuhen versieht. Sobald nach dem Winter die Temperaturen steigen, in der Regel zum ausgehenden März oder zum April, ist die richtige Zeit gekommen, um das Pampasgras zu schneiden. Der Rückschnitt ist erforderlich, um neuen Trieben des Grases den erforderlichen Platz mit ausreichend Licht und Luft zu schaffen. Hierfür werden die alten Halme etwa 15 bis 20 Zentimeter über der Oberfläche abgeschnitten. Viel kürzer sollte der Rückschnitt nicht ausfallen, denn im Frühjahr kann es noch Nachtfröste geben, die zu einer Schädigung der neuen Triebe führen.

Für die Ausführung der Kappungsarbeiten ist eine Gartenschere ausreichend. Damit der Rückschnitt einfach vonstattengeht ist es günstig, wenn die Scherenklingen sehr scharf sind. Sehr hilfreich bei den Rückschnittarbeiten ist es außerdem, eine Schere mit langen Griffen zu benutzten. Hierdurch wird ein unbeabsichtigter Kontakt mit den scharfen Gräsern verhindert.

Ein ordentlich ausgeführter Rückschnitt ist die Grundbedingung für starke große Pflanzen. Sollten sich trotz des Schnitts und auch sonstiger optimaler Bedingungen keine eindrucksvoll hohen Pflanzen entwickeln, so ist meist darauf zurückzuführen, dass es sich um eine männliche Pflanze handelt. Denn nur die weiblichen Exemplare erreichen eine Größe von bis zu drei Metern.

Weitere Artikel aus der Reihe Pflanzen-Rückschnitt:

Lavendel schneiden

Lavendel schneiden leicht gemacht

Der Lavendel gedeiht nur in voller Sonne und benötigt einen gut durchlässigen und kalkhaltigen Boden. Die Lavendel Pflanzen können sehr groß werden und sollten deswegen regelmässig umgetopft werden, besonders wenn die Wurzeln aus dem Topf herauswachsen. Die Erde des Lavendels kann durchaus ausgetrocknet werden, weiter sollte der Lavendel kaum gedüngt werden.

Der Rückschnitt des Lavendels sollte nach der Blüte erfolgen. Kürzen Sie mindestens zwei Drittel der Trieblänge, damit der Lavendel wieder kräftig austreibt und sich neue Zweige bilden. Die beste Zeit zum Schneiden vom Lavendel ist der Frühling. Im Sommer vermehrt sich der Strauch auch gut. Wer nach der Blüte die Blüten abpflückt und den Lavendel-Busch anschließend zurückschneidet, kann sich sehr lange an seiner Pflanze erfreuen.

Obwohl der Lavendel eine sehr pflegeleichte Pflanze ist, sollte man beim Schneiden des Strauches eines beachten: man sollte dem Lavendel nicht zu tief ins Holz schneiden, dies könnte er einem übel nehmen. Der Lavendel kann durchaus im Freien überwintern. Er verträgt, gut abgedeckt mit Reisig oder Tannenzweigen, Temperaturen von bis zu minus 15 Grad.

Dem echten Lavendel wird eine beruhigende und entspannende Wirkung nachgesagt. Weiter ist er entzündungshemmend und schmerzstillend. Verwenden Sie die geernteten Blüten als Zusatz ins Badewasser oder als Schlafkissenfüllung! Weiter können die Lavedelblüten auch als Tee genossen werden.

 

Blattläuse an Balkonpflanzen

Blattläuse an Balkonpflanzen sollten rasch vertrieben werden

Gerade im Frühling, wo alles zu neuem Leben erweckt wird und der Garten oder Balkon wieder in vollen Zügen genossen werden kann, kommen sie wieder. Die kleinen, aufdringlichen Schädlinge, welche einem die ganze Freude an der Blumen- bzw. Pflanzenpracht vermiesen können. Blattläuse! Wurden die kleinen Schädlinge bemerkt, gilt es schnellstmöglichst zu handeln, da sie sich in enormer Geschwindigkeit vermehren und verbreiten. Nicht jeder greift gerne zur chemischen Keule, gerade wenn zwischen den Balkonpflanzen auch Küchenkräuter angesetzt wurden, welche nach dem Gebrauch nicht mehr genießbar sein können.

Bewährte Hausmittel helfen im Kampf gegen die unliebsamen Plagegeister. Zum wohl Berühmtesten zählt der Brennnesselsud. Etwa ein Kilogramm Brennnesseln werden dazu mit 10 Litern Wasser übergossen und etwa 12 – 20 Stunden darin liegen gelassen. Mit dem daraus gewonnenen Sud werden die befallenen Pflanzen eingesprüht und die Blattlaus somit in den meisten Fällen gut vertrieben. Ebenso wirksam ist das besprühen mit Rapsöl, wodurch die Blattlaus erstickt wird.

Auch Kräuterpflanzen wie Lavendel, Thymian, Bohnenkraut oder Salbei helfen bei der Bekämpfung der Schädlinge. Alle zehn Zentimeter eine Knoblauchzehe in die Erde zu stecken, gilt als vorbeugende Maßnahme. Ist ein Befall schon eingetreten, können die Pflanzen mit Knoblauchwasser eingesprüht werden, um den Blattläusen habhaft zu werden.

Marienkäfer sind natürliche Feinde der Blattläuse an Balkonpflanzen, wie auch in der freien Natur. Gerade deren Larven sind ganz versessen darauf, bei der Säuberung der Pflanzen zu helfen. Diese sind jedoch gegenüber Ameisen schutzlos ausgeliefert, daher wäre es gut, mehrere Marienkäfer auf dem Balkon anzusiedeln, um dem Schwund vorzubeugen.

Zu welchem Mittel auch die Tendenz neigt, wichtig ist es zu wissen, dass die Balkonpflanzen nicht mit Dünger, welcher viel Stickstoff enthält, gedüngt werden sollten, da dieser die Blattläuse anlockt. Wurde der Schädling anschließend vertrieben, steht der wunderbaren warmen Jahreszeit auf der Balkon-Oase nichts mehr im Wege.